
OBJEKT 18 · WUPPERTAL-ELBERFELD
Wall 32
Vom Kaufhaus zum Ärztehaus.
Das Fritzsche-Haus am Wall.
Wall 32 verbindet medizinische Nutzung mit einem besonderen Kapitel Elberfelder Stadtgeschichte. Die gerundete Gebäudeecke, großen Fenster und reich gestalteten Fassadenelemente geben dem Ärztehaus einen unverwechselbaren Auftritt.
Ein Haus mit Kaufhausgeschichte.
Das ehemalige Kaufhaus Fritzsche entstand laut Denkmalliste der Stadt Wuppertal zwischen 1890 und 1895. Die Architekten Hertnek und Leisel stellten es 1901 abschließend fertig. Als „Fritzsche am Wall“ wurde das Gebäude zu einem prägenden Bestandteil des historischen Elberfelder Kaufhausviertels.
Kriegsschäden von 1943 veränderten das Haus nachhaltig. In den 1950er Jahren ersetzte ein Staffelgeschoss das zerstörte Mansarddach. Anfang 2004 wurde die Aluminiumverkleidung aus den 1970er Jahren entfernt, sodass die Schmuckfassaden wieder sichtbar wurden.
Seit dem 11. Februar 2004 ist Wall 32 unter der Denkmalnummer 4204 eingetragen. Der Schutz umfasst das Gebäude mit Ausnahme des Staffelgeschosses aus den 1950er Jahren. Besonders bemerkenswert ist auch das weitgehend erhaltene historische Haupttreppenhaus.
Heute ein Standort für Gesundheit.
Die medizinische Nutzung ist ebenfalls dokumentiert: Das Institut für Praenatale Medizin & Ultraschall Wuppertal ist nach eigener Angabe seit 2005 im Fritzsche-Haus am Wall 32–34 tätig. Als Ärztehaus führt Wall 32 die Geschichte des Standorts mit einer neuen Nutzung fort.
- Adresse
- Wall 32
- Ort
- Wuppertal-Elberfeld
- Nutzung
- Ärztehaus
- Historischer Name
- Kaufhaus Fritzsche
- Baugeschichte
- 1890–1895; abschließende Fertigstellung 1901
- Denkmaleintrag
- 11.02.2004 · Nr. 4204
Historische Quellen: Denkmalliste der Stadt Wuppertal · Institut für Praenatale Medizin
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